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Fenstertypen

Es gibt eine Vielzahl an Fenstertypen, die sich nach Öffnungsart, Bauweise, Material oder Funktion unterscheiden. Die nachfolgende Übersicht erleichtert Ihnen die Suche nach dem passenden Fenster – egal, in welcher Form und Grösse, aus welchem Material oder für welchen Einsatzort.

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So finden Sie den passenden Fenstertyp für Ihr Zuhause

Welcher Fenstertyp zu Ihrem Zuhause passt, hängt von der Gebäudeart, der Lage, dem Budget und Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Fragen Sie sich zunächst, welche Kriterien durch die Fenster erfüllt werden sollten und was Ihnen dabei besonders wichtig ist. Da jeder Fenstertyp individuelle Vorteile bietet, lohnt es sich, sich genauer über die Optionen zu informieren.

Mit den folgenden Kategorien können Sie sich ganz einfach einen Überblick verschaffen.

Anzahl der Flügel & Elemente

Form

Proportionen & Grösse

Einbauorte

Funktionen

Öffnungsarten

Baustil & Ästhetik

Material

Anzahl der Flügel und Elemente

Die Anzahl der Flügel und deren Aufteilung spielt eine grosse Rolle bei der Wahl eines Fensters

Ein Flügel ist der bewegliche Teil eines Fensters, der geöffnet werden kann. Mehrere Flügel erlauben eine flexible Handhabung, da das Fenster ganz oder teilweise geöffnet werden kann.

Stulpfenster haben zwei Flügel, wobei ein Flügel den anderen überdeckt. Fenster ohne Mittelpfosten bieten einen ungehinderten Blick und maximale Lichtdurchlässigkeit, sind aber weniger flexibel, da beide Flügel gleichzeitig bewegt werden müssen.

Bei grossen Fenstern werden meist zweiflügelige Fenster eingebaut, da ein einzelner grosser Flügel viel Platz beansprucht und ein höheres Risiko darstellt. Zweiflügelige Fenster teilen den beweglichen Bereich auf, reduzieren Platzbedarf und Risiko.

Feste Verglasungen sind für grosse Flächen geeignet, wenn Öffnen nicht nötig ist. Sie bieten maximale Lichtdurchlässigkeit und ununterbrochene Aussicht, ermöglichen jedoch keine Belüftung und erfordern bei grossen Formaten besondere Montage. Als Alternative kommen auch dreiflügelige Fenster in Frage.

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Fenstertypen nach Form

Fenster gibt es in unzähligen, verschiedenen Formen, wobei jede Form ihre eigene Wirkung mit sich bringt

Die Fensterform orientiert sich in den meisten Fällen an der Architektur des Gebäudes und muss deshalb individuell betrachtet werden. Die Form unterstreicht nicht nur den Stil der Fassade, sondern beeinflusst auch die Helligkeit der Räume im Inneren.    

Rechteckige und quadratische Fenster, die häufigsten Formen, erlauben eine effektive Nutzung des Raums und sind äusserst flexibel einsetzbar. Runde Fenster, auch als Bullaugen bekannt, finden in maritimen Gebäuden Verwendung und schaffen ein auffälliges Designelement.

Dreiecks- und Trapezfenster, oft in Giebeln platziert, sorgen für viel Helligkeit und vergrössern den Raum optisch. Rundbogen- und Stichbogenfenster verleihen Räumen und Fassaden einen historischen, charmanten Charakter. Ihr abgerundetes Design sorgt für eine weiche Lichtverteilung und erzeugt ein harmonisches Licht- und Schattenspiel.

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Die vielfältigen Fenstertypen von VEKA bieten für jedes Bauprojekt die passende Lösung. Ein VEKA Rundfenster setzt architektonische Akzente und sorgt für mehr Licht. Besonders beliebt ist ein Rundbogenfenster VEKA im klassischen Stil. Auch Rundfenster von VEKA überzeugen durch Energieeffizienz, modernes Design und langlebige Qualität.

Fenstertypen nach Proportion und Größe

Maßgefertigte Fenster können in jeder beliebigen Größe hergestellt werden und bieten maximale Gestaltungsfreiheit

Die passende Fenstergrösse hängt von verschiedenen Faktoren ab: Dazu zählen die Raumgrösse, die Deckenhöhe, die Nutzung des Raums und die gesetzlichen Vorgaben zur Belichtung.

Als Faustregel gilt, dass die Fensterfläche etwa 10 - 15 Prozent der Raumgrundfläche betragen sollte, damit ausreichend Tageslicht in den Raum gelangt. In Wohnräumen sind oft grössere Fenster sinnvoll, während in Nebenräumen kleinere Formate ausreichen. Auch die Ausrichtung des Hauses spielt eine Rolle: Nach Süden gerichtete Fenster können kleiner ausfallen als nach Norden gerichtete, da mehr Licht einfällt.

Fenster sind in vielen Standardgrössen erhältlich, die sich in der Regel in Breite und Höhe kombinieren lassen, zum Beispiel 60 × 80 cm, 100 × 120 cm oder 120 × 140 cm. Daneben sind individuelle Massanfertigungen möglich, etwa für besonders grosse Glasflächen, schmale Lichtbänder oder bodentiefe Elemente. In der modernen Architektur werden häufig grossformatige Fenster verwendet, während im Altbau eher kleinere, proportionierte Grössen üblich sind.

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Fenstertypen nach Einbauort

Je nachdem wo das Fenster benötigt wird, dient es unterschiedlichen Zwecken

Bei der Wahl der richtigen Fensterart spielen nicht nur persönliche Vorlieben und der Stil des Hauses eine Rolle, sondern auch die Platzierung im Haus. Verschiedene Fensterarten haben spezifische Formen und Materialien, die sie für bestimmte Bereiche wie das Dach, die Terrasse oder den Keller besser geeignet machen.

Giebelfenster sind zum Beispiel spezielle Dachfenster, die in die Hausfassade eingebaut werden und sich an die Form des Giebeldachs anpassen lassen. Sie sorgen für einen offenen und lichtdurchfluteten Wohnraum. Da sich Terrassenfenster in Bodennähe befinden, sollten sie energieeffizient, schalldicht und sicher sein.

Die Auswahl des richtigen Materials und zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen ist deshalb besonders wichtig. So müssen Kellerfenster vor Feuchtigkeit und Eindringlingen schützen und sollten aus pflegeleichten Materialien bestehen. Sinnvolle Überlegungen sind hier sichere Verglasungen, Verriegelungen, spezielle Beschläge, abschliessbare Fenstergriffe und Fenstergitter.

Lesen Sie mehr über die verschiedenen Einbauorte und welche spezifischen Anforderungen erfüllt werden müssen.

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Fenstertypen nach Funktion

Legen Sie den Fokus Ihrer Fenster auf Sicherheit, Schallschutz, Energieeffizienz und mehr

Fenster haben nicht nur die Funktion, Licht ins Innere zu lassen, sondern erfüllen viele verschiedene Aufgaben. Sicherheitsfenster wurden beispielsweise speziell entwickelt, um einen erhöhten Schutz vor Einbrüchen zu bieten. Sie sind mit speziellen Verriegelungsmechanismen und widerstandsfähigen Glasarten ausgestattet. Schallschutzfenster minimieren dagegen den Lärm von aussen, indem sie dicke Gläser und Mehrkammersysteme verwenden. Dadurch sind sie besonders für Gebäude in lauten städtischen Umgebungen geeignet.

Energiesparfenster tragen zur Energieeffizienz eines Gebäudes bei, indem sie die Wärme im Inneren halten und so den Bedarf an zusätzlicher Heizung reduzieren. Milchglasfenster bieten ein hohes Mass an Privatsphäre, da sie zwar Licht durchlassen, aber keine klare Sicht ermöglichen. Dadurch sind sie ideal für Badezimmer und andere Bereiche, in denen Privatsphäre benötigt wird.

Falls mehrere Eigenschaften gefragt sind, lassen sich die Funktionen einfach kombinieren. So kann eine Sicherheitsverglasung zusätzlich vor Lärm schützen oder mit Milchglas versehen werden, um mehr Privatsphäre zu gewährleisten. Im Fenster-Konfigurator können Sie verschiedene Kombinationen ausprobieren.

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Fenstertypen nach Öffnungsart

Fenster lassen sich auf ganz verschiedene Arten öffnen, doch welche Öffnungsarten stehen zur Auswahl und wodurch unterscheiden sie sich?

Es gibt verschiedene Öffnungsmechanismen für Fenster: Bei Drehfenstern wird der Fensterflügel beispielsweise komplett geöffnet. Kippfenster ermöglichen das Kippen des Fensterflügels, wodurch eine kontrollierte Lüftung entsteht. Dreh-Kipp-Fenster kombinieren die Funktionen von Dreh- und Kippfenstern und können sowohl vollständig geöffnet als auch gekippt werden. Schiebefenster werden horizontal oder vertikal geöffnet, indem der Fensterflügel entlang einer Schiene verschoben wird. Je nach den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen wird der passende Mechanismus eingesetzt, da jeder dieser Mechanismen unterschiedliche Vor- und Nachteile bietet.

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Fenstertypen nach Baustil und ästhetischer Wirkung

Fenster sollten immer zum Baustil des Hauses passen. Sprossenfenster sind beispielsweise charakteristisch für den Landhausstil oder historische Baustile. Durch ihre kleinen Glasstücke repräsentieren sie Tradition und Geschichte. Moderne Fenster mit grossen Glasflächen, die für Stile wie Minimalismus oder Bauhaus typisch sind, symbolisieren hingegen Offenheit und technologischen Fortschritt. Kurz gesagt: Fenstertypen spiegeln die technischen Möglichkeiten und ästhetischen Präferenzen ihrer Zeit wider.

Fazit: Fenster prägen die Fassade, bestimmen die Proportionen und beeinflussen, wie ein Gebäude von aussen wahrgenommen wird. Grösse, Form und Anordnung der Fensterrahmen tragen wesentlich zum architektonischen Charakter bei. Bei fensterversand.ch finden Sie passende Fensterarten zu jedem Baustil.

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Fenstertypen nach Material

Die Wahl des Materials spielt eine grosse Rolle bei der Funktion und der Ästhetik

Kunststofffenster sind preisgünstig, wartungsarm und bieten eine gute Wärmedämmung. Ihre Umweltbilanz ist jedoch schlechter als die von Fensterrahmen aus Holz. Holzfenster sorgen für eine warme Optik, benötigen allerdings mehr Pflege, da sie anfälliger für Witterungseinflüsse sind. Aluminiumfenster sind stabil und langlebig und passen gut zu modernen Architekturen. Allerdings haben sie eine etwas schlechtere Wärmedämmung.

Kombinierte Fenster, wie beispielsweise Holz-Aluminium- oder Kunststoff-Aluminium-Fenster, versuchen, die Vorteile beider Materialien zu vereinen. Sie verbinden die Wärmedämmung und Optik von Holz oder Kunststoff mit der Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit von Aluminium.

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Weitere Fenstertypen

In manchen Fällen werden spezifische Fensterarten benötigt oder bestimmte Begriffe gesucht, die weniger gängig sind. Bei fensterversand.ch können Lösungen nach Mass bestellt werden, wodurch auch individuelle Anfertigungen möglich werden.

Fenster nach Mass bieten den Vorteil, dass sie genau an die vorhandene Öffnung angepasst werden können. Dadurch lassen sie sich besonders gut in Altbauten oder bei Renovierungen einbauen, ohne grössere Umbauten vornehmen zu müssen.

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Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fenstertypen unterscheiden sich vor allem durch ihre Öffnungsart und Funktion. Zu den häufigsten Varianten gehören Dreh-Kipp-Fenster, Schiebefenster, Festverglasungen und Stulpfenster. Dreh-Kipp-Fenster sind in Wohnhäusern Standard, da sie sich sowohl vollständig öffnen als auch zum Lüften kippen lassen. Schiebefenster eignen sich besonders für grosse Glasflächen oder Terrassenbereiche, da sie keinen zusätzlichen Platz zum Öffnen benötigen. Festverglasungen lassen sich nicht öffnen, bieten dafür aber maximale Lichtdurchlässigkeit und eine ungehinderte Aussicht. Stulpfenster bestehen aus zwei Flügeln ohne festen Mittelpfosten und ermöglichen eine vollständig offene Fensterfläche.

Der passende Fenstertyp hängt vor allem von der Raumnutzung, den Platzverhältnissen, dem Lichtbedarf und den Lüftungsanforderungen ab. In Wohn- und Schlafzimmern werden in der Regel Dreh-Kipp-Fenster verwendet, da sie sich flexibel öffnen lassen und eine einfache Belüftung ermöglichen. Für grosse Glasflächen, etwa im Wohnbereich oder zur Terrasse hin, sind Schiebe- oder Panoramafenster sinnvoll, da sie viel Tageslicht hereinlassen und eine offene Raumwirkung schaffen. In Bereichen, in denen keine Lüftung erforderlich ist, können Festverglasungen eine gute Lösung sein, da sie viel Licht bieten und häufig eine bessere Wärmedämmung gewährleisten.

Ein einflügeliges Fenster besteht aus einem einzigen, beweglichen Flügel und wird häufig bei kleineren Fensterformaten verwendet. Mehrflügelige Fenster besitzen zwei oder mehr Flügel, die sich jeweils einzeln öffnen lassen. Der Vorteil mehrflügeliger Fenster liegt in der flexibleren Nutzung, da nur ein Teil des Fensters geöffnet werden kann. Ausserdem sind sie bei grösseren Fensterflächen praktischer, da mehrere kleinere Flügel weniger Platz beim Öffnen benötigen als ein grosser Flügel.

Eine Festverglasung ist sinnvoll, wenn ein Fenster hauptsächlich zur Licht- und Aussichtserhellung genutzt wird und keine Öffnungsfunktion benötigt wird. Festverglasungen werden häufig bei grossen Fensterflächen, Panoramafenstern oder in Kombination mit anderen Fenstern eingesetzt. Da keine beweglichen Teile vorhanden sind, bieten Festverglasungen in der Regel eine sehr gute Wärmedämmung und eine ununterbrochene, klare Glasfläche. Allerdings ermöglichen sie keine natürliche Belüftung, weshalb sie meist mit zu öffnenden Fenstern kombiniert werden sollten.

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